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KX. Kunst auf Kampnagel


Ausstellung parallel zur Eröffnung der "Galerie der Gegenwart" der Hamburger Kunsthalle


"Die persönliche Wahl"

19. bis 28. Februar 1997
KX - Kunst auf Kampnagel
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
Telefon: 040/ 279 2394

Eröffnung am: 19. 2.1997, ab 20:00 Uhr

Öffnungszeiten:
von Donnerstag, dem 20.2. bis Freitag, dem 28.2.1997 von 16:00 bis 20:00 Uhr,
Sonn- und Montag geschloßen.
Verkehrsverbindungen:
Bus 172/173 von den Bahnhöfen U-Mundsburg oder U/S-Barmbek


Kuratiert von den aktiven Mitgliedern des Kunstvereins KX - Kunst auf Kampnagel.

Vorbesichtigung:
Mittwoch, 19.2.1997, ab 19:00 Uhr oder nach Vereinbarung



Am 19. Februar 1997 ab 20:00 Uhr wird in den Räumen des Kunstvereins KX - Kunst auf Kampnagel eine Sammlung der Öffentlichkeit präsentiert, die in dieser Form wohl einzigartig und einmalig sein dürfte. Diese "Sammlung aus Privatbesitz" wird den Besucher an keinen anderen Ausstellungsraum erinnern, den er je gesehen hat.

Weniger Originale werden zu bestaunen sein, als vielmehr Reproduktionen, Kopien, Installationen, Photographien und Diapositive, deren Herkunft sich erst in der Ausstellung entschlüsseln wird. Denn etwa 100 in Hamburg ansässige Bürger werden zu Wort kommen, um das beizusteuern, was für sie Kunst ausmacht.

Prominente wie Unbekannte wurden von den KX Mitgliedern gefragt, welches Kunstwerk, Kunstereignis oder Kunsterlebnis für sie einen so großen persönlichen Stellenwert habe, daß es gezeigt oder mitgeteilt werden solle. Die Auswahl der Befragten war dabei willkürlich. Auch das, was die Befragten beisteuerten, wurde nicht weiter selektiert oder juriert. Kleine Texte sollen Aufschluß über den Grund für gerade diese persönliche Wahl geben und können in der Ausstellung nachgelesen werden.

Unabhängig von Marktentwicklung und Bekanntheitsgrad versucht diese Ausstellung den Stellenwert und die Bedeutung aufzuspüren, die ein Kunstwerk ganz unmittelbar auf jeden von uns ausüben kann.

Zugleich verfolgt KX damit ein Ausstellungskonzept, das auf die gängigen musealen Prinzipien mit demokratischer Lebendigkeit antworten will.


Redaktion:
Dr. Iris Simone Engelke
Tel: 040/ 32 16 18 oder 0171/ 824 30 11